Das Kabardiner Pferd - ein Überblick

Das Kabardiner Pferd stammt aus dem Kaukasus und ist eine Gebirgspferderasse - eine der besten überhaupt. Vorherrschend kommt sie aus dem Nordkaukasus und damit aus Russland, speziell den Repubilken "Kabardino-Balkarien" und "Karachai-Tscherkessien". Aber auch in den Nachbarrepubliken "Adygea", "Ossetien", "Dagestan" und "Tschetschenien", sowie den südlich gelgenenen Ländern "Georgien", "Aserbaidschan" oder auch auf der "Krim" finden sich größere Vorkommen an Kabardinern. Und selbst in weiter entfernten Regionen Russlands haben die Kabardiner deutliche Einflüsse in dem heutigen Pferdebestand hinterlassen, der sich immer noch optisch stark bemerkbar macht.

Der Kabardiner zeichnet sich durch ein ausgeglichenes und dem Menschen zugängliches Wesen aus mit großer Leistungsbereitschaft und hoher Intelligenz und Rittigkeit. Dazu gesellen sich eine enorme Trittsicherheit und Wendigkeit in extremem Gelände, eine hohe Kondition und Trittsicherheit.

Die Rasse ist auch heute noch im täglichen Leben im Einsatz ist bei vielen Menschen der Ursprungsregion, sei es als Lastenträger und vor dem Karren um Waren zu transportieren, oder als Reitpferd um Strecken zurück zu legen, Herden zu kontrollieren oder zu hüten, Besorgungen zu erledigen, oder Freunde zu Besuchen. Darüber hinaus findet ein zunehmend erfolgreicher Einsatz im Distanzsport, der Working Equitation und anderen Disziplinen statt. 

Die Verbreitung der Rasse ist nach großen Problemen von 1990 bis 2007 wieder im Aufschwung. Seit 2008 wird die Rasse wieder aktiv vom allrussischen Stutbuch geführt und mehrere hundert Pferde wurden seitdem registriert, bewertet und gebrannt. Dennoch ist die Zukunft noch nicht voll gesichert, daher stehen intensivere Selektion und Verstärkung des Absatzes auf dem Programm. Den größten außerrussichen Markt stellt dabei Deutschland dar, wo der Kabardiner mit über 400 Pferden vertreten ist. Sogar eine kleine aber wertvolle Zucht ist in Deutschland vorhanden, die einige Linien enthält, die in Russland kaum noch zu finden sind.

 

 

Back to Top